Pfingsten 2005 „Zeltlagerleben – was kann es schöneres geben….?!“ – Eine Reise um die Welt

 

 

13. Mai 2005, 16.00 Uhr schwer bepackt mit Isomatte und Schlafsack stürmten die Kinder auf den Bus zu. Endlich war es soweit, der Bus war gepackt, die Eltern verabschiedet, die Kinder eingestiegen und los ging es zu unserem diesjährigen Diözesanpfingstlager.

Angekommen im Pützerhof erwartete uns erst einmal der erste Regenschauer. Dieser schreckte uns jedoch nicht ab. Heiter bis wolkig nahm unser Pfingstlager seinen Lauf.

Wir bauten die Zelte auf, begrüßten unsere Mitstreiterinnen aus Münster und Essen und waren positiv gestimmt, dass der Regen bald ein Ende nehmen würde. Unser abendliches Programm fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, dennoch gingen wir gut gelaunt nach der Abschlussrunde am Lagerfeuer in unsere Zelte.

 

Die Nacht war kurz, kalt und nass, aber wir hofften immer noch auf die ersten Sonnenstrahlen. Nachdem wir dann ausgiebig gefrühstückt hatten, starteten wir mit unserer Lagereröffnung und anschließend mit dem Altersstufenprogramm. Passend zu unserem Thema- Eine Reise um die Welt- standen für die Wichtel, Pfadis und Caravelles Workshops zum Kontinent Europa auf dem Programm. Die Kinder konnten zum Beispiel Handtaschen nähen, Fackeln basteln oder einen Abenteuerparcours im Wald erleben.

Nachmittags reisten die Kinder dann nach Afrika, leider reiste der Regen auch mit. Dort konnten die Kinder ihre mitgebrachten T-Shirts batiken, Kicker mit lebenden Personen spielen oder auch kreative Spielzeuge aus Restmüll erstellen. Der eigenen Phantasie waren keine Grenzen gesetzt.

Wetterbedingt planten wir unser Abendprogramm um und hofften, dass wir die Nachtwanderung am nächsten Abend durchführen konnten.

 

Sonntags wurden wieder Workshops angeboten, diesmal reisten die Kinder nach Asien und Amerika, und wie sollte es denn auch anders sein, der Regen reiste erneut mit.

Am späten Nachmittag feierten wir einen Gottesdienst mit unserem Stadtjugendseelsorger Gregor Klingenhäger, und siehe da es hörte auf zu regnen.

Abends präsentierten die Kinder ihre Ergebnisse aus den Workshops, wir aßen leckere Hotdogs und tranken von den Pfadis vorbereitete Fruchtcocktails. Danach ging es ab in den Wald zur lang ersehnten Nachtwanderung, die wir auch trocken über die Bühne bringen konnten. Wir ließen den Abend mit einer Singrunde am Lagerfeuer ausklingen.

 

Nachdem es die Nacht über wieder geregnet hatte, klarte das Wetter am nächsten Morgen  wieder auf und die Kinder konnten zu ihrem Geländespiel aufbrechen.

Jetzt hieß es Zelte vom Matsch befreien, Heringe putzen, Zelte einpacken und und und, jeder war oder besser gesagt wurde beschäftigt. Dem gemeinsamem Aufräumen folgte noch das Mittagessen und eine Abschlussrunde, bevor der Bus kam und uns alle wieder nach Hause brachte.

Es war ein regnerisches und matschiges Pfingstlager. Dennoch hatten wir viel Spaß und ich hoffe ihr seit nächstes Jahr wieder dabei, wenn es heißt: „ Zeltlagerleben was kann es schöneres geben?!“

 

Julia Jansen, Stamm Düsseldorf- Hamm