Leiterin werden das ist schwer, Leiterin sein dann
noch viel mehr!
Pfadfinderisches
Wochenende vom 11.-13.08.2006
Als wir, die Cadets Anna
Pauli, Christiane Rauprich, Sandra Esser, Sandra Schiefer, Janina Crumfinger,
Julia Marleaux, Jennifer Moch und Sabrina Johann, gegen 17 Uhr am Pützerhof ankamen,
war das Wetter sonnig, aber ein bisschen kühl. Sofort ging es mit dem Zelte
aufbauen los. Bei der Jurte mussten alle stark mit anpacken, da das Aufbauen
ziemlich aufwendig ist. Wir benötigten dazu fast zwei Stunden. In der
Zwischenzeit hatten, Gott sei Dank, einige Mädels mit Biene Holz für das
Lagerfeuer gehackt. Das war sehr lustig, aber auch anstrengend. Nach einem
gemütlichen Essen am Lagerfeuer endete der Tag schon um 23 Uhr, da wir alle ziemlich
müde waren.
Am Samstagmorgen wurden
wir um 8 Uhr geweckt. Am Vormittag lernten wir viele verschiedene Knoten kennen
und mussten sie dann auch üben, z.B. den Dreibund, die Achterschlinge und den
Kreuzbund. Mit Hilfe dieser Knoten bekamen wir die Aufgabe in zwei Runden
Lagerbauten zu bauen. Dazu standen uns nur Sisalseil und Baumstämme zur
Verfügung.
In der Mittagspause übten
alle fleißig die verschiedenen Knoten, da wir am Abend das Knotenspezialabzeichen
machen konnten. Dafür mussten wir auch einen Kürknoten anfertigen, den
Diamantknoten oder den Türkischen Bund. Am Nachmittag lernten wir dann in Form
von Workshops verschiedene Pfadfinderische Techniken. Wir lernten die
Unterschiede zwischen einer Jurte und einer Kohte kennen, Weg- und
Waldläuferzeichen der Pfadfinder, wie man Lagerfeuer am besten zum brennen
bekommt und was es für Lagerfeuerarten gibt. Ebenso wurde uns beigebracht, wie
man sich mit einem Kompass und /oder einer Karte in einem Gelände orientiert.
Danach war unser Knotenspezialabzeichen an der Reihe. Wir haben es alle
bestanden.
Abends haben wir zwischen
den Wolkenfetzen Sternbilder betrachtet, soweit das möglich war.
Am Sonntagmorgen wurden
wir um 9 Uhr geweckt. Das Wetter war sonnig und es war auch ziemlich warm.
Einige Leiterinnen gingen los und bereiteten die Rallye für uns vor. Wir
mussten sie in unseren Runden absolvieren. Den ersten Teil der Strecke mussten wir
uns an den Wegzeichen, die wir gelernt hatten, orientieren. Zwischendurch waren
Botschaften versteckt, bei denen wir Aufgaben erledigen mussten.
Am nächsten Posten zeigten
wir, wie man mit einem Kompass umgeht. Dann bekamen wir einen Kompass und eine
Karte. Den Weg mussten wir von einer roten Tüte zur nächsten anpeilen und die
Marschzahl aufschreiben. An einem weitern Posten lernten wir ein GPS-Gerät kennen.
Biene erklärte uns was geocaching
bedeutet und das es eine groß angelegte Schatzsuche im Internet ist, an der
sich viele Pfadfinder und Pfadfinderinnen beteiligen. Auch wir durften einen cach suchen. Das GPS zeigte uns den Weg
dorthin.
Das Wochenende war sehr
lehrreich und hat ziemlich viel Spaß gemacht. Wir haben mal selbst erlebt wie
es ist, eine Leiterin zu sein. Man muss alles viel selbständiger machen. Man
hat aber auch eine Menge Spaß mit den anderen Leiterinnen.
Julia Marleaux, Stamm
Düsseldorf-Hamm